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Datum: 17.06.2014

Kurzbeschreibung: Strafverfahren wegen Unterschlagung, Vortäuschens einer Straftat und Betrugs

Strafverfahren vor der 1. Großen Strafkammer beim Landgericht Mosbach am 07. Juli 2014 um 8.30 Uhr, Saal 101 wegen Unterschlagung, Vortäuschens einer Straftat und Betrugs.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft der 41-jährigen Angeklagten vor, am 20.04.2010 gegenüber Polizeibeamten der Wahrheit zuwider angegeben zu haben, von einem Unbekannter ausgeraubt worden zu sein, obwohl sie sich selbst an diesem Tag das angeblich als abhanden gekommen Geld ihres Lebensgefährten zugeeignet habe.

Außerdem legt die Staatsanwaltschaft Mosbach der Angeklagten zur Last, vor dem 15.12.2013 als Filialleiterin einer Gaststätte Geld aus den Kassenbeständen des Restaurants entwendet zu haben. Am nächsten Tag habe sie Polizeibeamten mitgeteilt, dass sie in den Kühlraum des Restaurants, dessen Temperatur minus 23 Grad betragen habe, verbracht, dort gefesselt und mit Wasser übergossen worden sei; anschließend hätten der oder die Täter die Tagesseinnahmen und Bargeld des Restaurants entwendet.

Schließlich wirft die Staatsanwaltschaft Mosbach der Angeklagten vor, am 17.12.2013 als angebliches Opfer der Tat vom 15.12.2013 finanzielle Unterstützung bei einem Verein beantragt und von diesem erhalten zu haben.

Die Angeklagte gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

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