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Terminergebnis

Datum: 13.03.2015

Kurzbeschreibung: Berufungsstrafverfahren vor der 11. Großen Jugendkammer des Landgerichts Mosbach am 13.03.2015, um 11.00 Uhr u.a. wegen Brandstiftung u.a.

Hinsichtlich des in erster Instanz zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren zur Bewährung verurteilten Angeklagten wurde auf die Berufung der Staatsanwaltschaft das Urteil des Amtsgerichts Mosbach vom 18.12.2014 dahingehend abgeändert, dass der Angeklagte zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren verurteilt wurde, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Als Bewährungsauflage wurde ihm auferlegt, 100 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten.

Gegen den in erster Instanz nur verwarnten und mit einer Arbeitsauflage von 400 Stunden belegten Angeklagten wurde auf die Berufung der Staatsanwaltschaft das Urteil des Amtsgerichts Mosbach vom 18.12.2014 dahingehend abgeändert, dass der Angeklagte zu einer Jugendstrafe von 1 Jahr verurteilt wurde, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Als Bewährungsauflage wurde ihm auferlegt, 80 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den ersten Angeklagten neben der Jugendstrafe die Verhängung eines Arrests von 2 Wochen, für den zweiten Angeklagten eine Jugendstrafe von 1 Jahr beantragt.

Die Angeklagten gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

Anlagen:

Terminvorschau: Berufungsstrafverfahren vor der 11. Großen Jugendkammer des Landgerichts Mosbach am 13.03.2015, um 11.00 Uhr u.a. wegen Brandstiftung

Die Staatsanwaltschaft Mosbach hat gegen das Urteil des Amtsgerichts Mosbach vom 18.12.2014 Berufung eingelegt, die sie auf das Strafmaß beschränkt hat.

Mit Urteil vom 18.12.2014 hatte das Amtsgericht Mosbach einen Angeklagten zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt, ihn richterlich verwarnt und ihm auferlegt, 400 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten. Den anderen Angeklagten verwarnte das Amtsgericht Mosbach und legte ihm auf, 400 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten.

Die Verhandlung vor der 11. Großen Jugendkammer einschließlich der Verkündung der Entscheidungen sind nicht öffentlich, § 48 JGG.

Die Große Jugendkammer ist mit dem Vorsitzenden Richter Haas, einer Berufsrichterin und zwei Schöffen besetzt.

Terminsergebnis: Strafverfahren vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Mosbach am 18.12.2014, um 9.00 Uhr wegen Brandstiftung u.a.

Der erste Angeklagte wurde zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Außerdem wurde er richterlich verwarnt und ihm auferlegt, 400 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten.

Der zweite Angeklagte wurde richterlich verwarnt und ihm auferlegt, 400 Stunden gemeinnützige Arbeit zu verrichten.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den ersten Angeklagten die Verhängung einer Jugendstrafe von 2 Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird, und für den zweiten Angeklagten eine Jugendstrafe von 1 Jahr, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird, beantragt. Die Verteidigung hatte für den ersten Angeklagten eine Jugendstrafe von 2 Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird und für den zweiten Angeklagten keine Feststellung der Schwere der Schuld , die Verhängung von Zuchtmitteln und die Auferlegung von gemeinnützigen Arbeitsstunden beantragt.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Terminsvorschau: Strafverfahren vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Mosbach am 18.12.2014, um 9.00 Uhr wegen Brandstiftung u.a.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft zwei jugendlichen Angeklagten unter anderem vor, in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken folgende Tat verübt zu haben:

Am 19.11.2013 habe sich ein Angeklagter unter Mitnahme eines zuvor erworben benzingefüllten Kanisters zum Nikolaus-Kistner-Gymnasium nach Mosbach begeben. Dort habe er ein Kellerfenster mit einem mitgeführten Hammer eingeschlagen, sei in die Schule eingedrungen und habe ein Benzinspur durch beide Lehrerzimmer bis hinaus in den Flur und dort bis zur Treppe gelegt. Jener Angeklagte habe ein Kosmetiktuch mit einem mitgeführten Feuerzeug in Brand gesetzt und auf das Ende der Benzinspur geworfen. Anschließend sei er aus dem Kellerfenster geklettert und nach Hause geradelt. Während des oben beschriebenen Vorgehens hätten die Angeklagten in ständigem Kontakt über WhatsApp gestanden und jedes Detail des Vorgehens abgesprochen.

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