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Terminsnachricht

Datum: 19.02.2016

Kurzbeschreibung: Strafverfahren vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Mosbach am 19.02.2016, um 8.30 Uhr wegen Verbrechens gegen § 30 BtMG

Der Angeklagte wurde wegen der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 2 Fällen zu der Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt.

3 Monate gelten als vollstreckt. Die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt wurde angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilungwegen der Einfuhr von Betäubungsmittlen in nicht geringer Menge in 2 Fällen zu der Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten und die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt beantragt. Die Verteidigung hatte die Verurteilung des Angeklagten zu einer bewährungsfähigen Strafe und die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt angeregt. 

Anlage

Terminvorschau: Strafverfahren vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Mosbach am 19.02.2016, um 8.30 Uhr wegen Verbrechens gegen § 30 BtMG

Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft dem heute 38-jährigen Angeklagten deutscher Staatsangehörigkeit vor, am 23.02.2014 im Internet 100 Gramm des synthetischen Cannabinoids JWH-122 zum Preis von 346,05 € und Ende Februar im Internet 100 Gramm des synthetischen Cannabinoids UR 144 zum Preis von 1.000,- € bestellt zu haben. Die Betäubungsmittel hätten jeweils einen Reinheitsgehalt von mindestens 85 % gehabt und seinen aus dem Ausland an die Wohnanschrift des Angeklagten im Neckar-Odenwald-Kreis geliefert worden. Der Angeklagte habe nicht die für den Umgang mit Betäubungsmitteln erforderliche Erlaubnis besessen.

Der Angeklagte gilt bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

Die Große Schwurgerichtskammer ist mit dem Vizepräsidenten Dr. Ganter, zwei Berufsrichtern und zwei Schöffen besetzt. Zum Termin sind ein Sachverständiger und ein Zeuge geladen.

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