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Terminsergebnis

Datum: 08.12.2017

Kurzbeschreibung: Verurteilung vor der Berufungskammer des Landgerichts Mosbach am 07.12.2017 wegen gemeinschaftlichen Diebstahls in mittelbarer Täterschaft

Mit Urteil des Landgerichts Mosbach vom 07.12.2017 wurden die Berufungen des Angeklagten und der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Amtsgerichts Wertheim vom 12.04.2017 mit der Maßgabe verworfen, dass der Angeklagte unter Einbeziehung der Geldstrafe des Urteils des Amtsgerichts Frankfurt vom 28.11.2016 zu einer Gesamtgeldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 10 € verurteilt wurde.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung des Angeklagten zu einer Gesamtgeldstrafe von 160 Tagessätzen zu je 10 € gefordert.

Die Verteidigung hatte beantragt, den Angeklagten freizusprechen.

Mit Urteil des Amtsgerichts Wertheim vom 12.04.2017 war der Angeklagte - und seine Ehefrau, die keine Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Wertheim eingelegt hatte - zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 10 € verurteilt worden. Die Verurteilung in Wertheim war erfolgt, weil die Amtsrichterin festgestellt hatte, dass der Angeklagte und seine Ehefrau ihren zehnjährigen Sohn und ein anderes 12-jähriges Kind veranlasst hätten, Kleidungsstücke zu entwenden, um die Ware für sich bzw. die Familie des Angeklagten zu behalten. Im Umsetzung des Tatplans hätten die Kinder am 14.05.2016 aus Geschäftsräumen einer Firma im Wertheim Village zwei Mädchenhosen und zwei Oberteile in Wert von insgesamt 124,96 € entwendet.  

Das Berufungsurteil des Landgerichts Mosbach ist nicht rechtskräftig.

Der Angeklagte gilt bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

Hark

Pressereferentin

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