Suchfunktion

Terminsergebnis

Datum: 12.03.2018

Kurzbeschreibung: Strafverfahren vor dem Amtsgericht Mosbach am 12.03.2018, um 13.00 Uhr, Saal 2 wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Der Angeklagte wurde wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 33,00 € verurteilt. Die Fahrerlaubnis wurde entzogen und der Führerschein eingezogen. Es wurde eine Sperrfrist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis angeordnet. Die Verwaltungsbehörde wurde angewiesen, dem Angeklagten für die Dauer von 10 Monaten keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung des Angeklagten zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 60,00 € und einen Führerscheinentzug für die Dauer von 10 Monaten beantragt. Die Verteidigung hatte beantragt, den Angeklagten freizusprechen, hilfsweise die Tagessatzhöhe zu reduzieren und keine Führerscheinentziehung anzuordnen. Höchst hilfsweise hatte die Verteidigung beantragt, eine Geldbuße und eine zweimonatiges Fahrverbot zu verhängen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Angeklagte gilt bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

 

Anlage: Pressemitteilung vom 12.03.2018

Die Staatsanwaltschaft Mosbach wirft dem 29- jährigen Angeklagten deutscher Staatsangehörigkeit vor, er habe am 19.11.2017, gegen 22.45 Uhr, seinen Audi S 6 Avant, am Beginn der Beschleunigungsspur zur B 27 in Mosbach in Fahrtrichtung Mosbach unter Nutzung der „Launch-Control“ unter hoher Geräuschentwicklung und unter höchstmöglicher Beschleunigung in Gang gesetzt. Ungeachtet der sich in 300 m Entfernung befindlichen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h habe der Angeklagte sein Fahrzeug weiter beschleunigt, sei an zwei Ausfahrten vorbeigefahren und habe ein auf der rechten Fahrspur fahrendes Fahrzeug auf der linken Fahrspur überholt und habe den 70 km/h Bereich mit einer Geschwindigkeit von mindesten 149 km/h Stunde durchfahren. Hierbei habe er sich über die Belange anderer Verkehrsteilnehmer hinweggesetzt, um eine maximale Beschleunigung und Geschwindigkeit seines Fahrzeugs zu erreichen.

Er habe sich eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315 d Abs. 1 Nr. 3 StGB schuldig gemacht.

Fußleiste